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Mobilität und Verkehr

Überholen auf dem Radweg

Mehr „Fair-kehr“ – von der fahrradfreundlichen zur Fahrrad-Stadt Rees

Was?
Für Rees fordern wir ein Radwegekonzept, das seinen Namen verdient. Wir GRÜNE wollen, dass das Fahrrad in Rees nicht nur für touristische Zwecke, sondern auch für Wege zur Schule oder zur Arbeit auf längeren Strecken besser genutzt werden kann. Jede*r Radfahrer*in in Rees soll sich künftig auf sicheren, möglichst kurzen Radwegen durch das gesamte Stadtgebiet bewegen können.

Warum?
Der Radverkehr bildet bei uns am Niederrhein das Rückgrat einer umweltfreundlichen Mobilität. Wir wollen den vorhandenen Verkehrsraum in Rees gerechter zwischen Fußgängern, Radfahrern und dem motorisierten Verkehr aufteilen. Fahrradfahren ist dabei nicht nur eine umweltfreundliche, sondern darüber hinaus auch noch eine nachweislich gesunde Fortbewegungsart.

Wie?
Wir möchten die bestehenden Radwege analysieren und ein fundiertes Radwegekonzept für Rees erstellen lassen. Dadurch wollen wir den Ausbau zu einem geschlossenen Radwegenetz vorantreiben. Eine Anbindung aller Ortsteile an die Reeser Stadtmitte, Schutzstreifen auf stark befahrenen Straßen innerorts und sichere Überquerungsmöglichkeiten (z.B. Zebrastreifen) sollen zu einem attraktiveren und sicheren Radverkehr führen. Auf Nebenstraßen und Wirtschaftswegen wollen wir mehr Fahrradstraßen ausweisen.

Verkehr vernetzt denken- Verkehrsmittel besser kombinieren

Was?
Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, die verschiedenen Verkehrsmittel in Rees stärker zu vernetzen. Wir wollen den Umstieg vom Auto oder Bus in die Bahn vereinfachen.

Warum?
Die Nutzung umweltfreundlicher Alternativen zum Auto soll für mehr Menschen ermöglicht und erleichtert werden. Um von A nach B zu kommen sollen verschiedene Verkehrsmittel besser kombinierbar sein. Das Auto ist dabei nur eine Option unter vielen. Das ist genau die Mobilität, die wir GRÜNE unterstützen.

Wie?
Wir wollen eine bessere Busanbindung der Reeser Innenstadt an den Bahnhof in Empel, die mit den Abfahrtszeiten des RE19 getaktet ist. Der Bahnhof in Empel soll durch Erweiterung des Park&Ride-Platzes, zusätzliche Ladestationen für E-Bikes und E-Autos und ein lokales CarSharing-Angebot zu einer modernen Mobilstation aufgewertet werden. Zudem wollen wir an allen Reeser Schulen und Bahnhöfen Abstellanlagen errichten lassen, die ein sicheres und trockenes Abstellen und Aufladen von (E-)Rädern ermöglichen.

Keinen mehr im Regen stehen lassen – Bushaltestellen modernisieren

Was?
Busfahren muss in Rees attraktiver werden. Wir wollen im ganzen Stadtgebiet funktionale, verkehrssichere und optisch ansprechende Bushaltestellen.

Warum?
Wir glauben, dass Mobilität wesentlich ist für die soziale Teilhabe der Menschen in Rees. Deshalb sollen auch Bürger*innen ohne Auto sicher, bequem und barrierefrei die Busse im Stadtgebiet nutzen können.

Wie?
Wir wollen ein Haltestellenkonzept für Rees entwickeln. Die wichtigsten Haltestellen in Rees und den Ortsteilen sollen mit einheitlichen, gut einsehbaren Buswartehäuschen und Fahrradständern ausgestattet werden. Jede Haltestelle erhält eine Beleuchtung und wird barrierefrei gestaltet.

Mehr E-Mobilität in Rees

Was? 
Der Einstieg in die E-Mobilität soll in Rees vorangetrieben werden. Deshalb wollen wir die öffentlichen Ladepunkte in Rees weiter ausbauen.

Warum?
Die E-Mobilität ist als Brückentechnologie ein erster Schritt weg von fossilen Brennstoffen. Der Verbrennungsmotor braucht dringend eine Alternative um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.

Wie?
Wir wollen den Ausbau von Ladepunkten in der Stadt nicht nur für E-Autos, sondern auch für E-Bikes weiter voran bringen. Unser Ziel ist es, dass alle Reeser Ortsteile ausreichend mit öffentlichen Ladestationen versorgt sind.