Nachhaltige Gewerbegebiete – Jetzt fordern wir

Eines der im ersten Halbjahr 2020 erarbeiteten Kernthemen der Kommunalwahl 2020 war „Klimaschutz, der sich für alle lohnt.“
Darin titelten wir bereits Anfang Juli unter anderem „Adieu Tristesse – Gewerbegebiete attraktiver gestalten“.

Nun geht die Planung des Gewerbegebietes Rauhe Straße Ost in die nächste Phase.
Wir haben dies zum Anlass genommen, unsere Ideen und Forderungen zur Errichtung eines „Nachhaltigen Gewerbegebietes“ zu Papier zu bringen. Dieses haben wir an die Stadtverwaltung gesandt, mit der Bitte um ein Austauschgespräch zwischen dem Bürgermeister Herrn Christoph Gerwers sowie der Bauamtsleiterin Frau Elke Strede und uns.
Wir warten nun auf einen Terminvorschlag.

Es kann nur durch die Schaffung nachhaltiger und ökonomisch sinnvoller Strukturen gelingen, Arbeitsplätze zu schaffen und zu halten, Unternehmen dauerhaft an den Standort Rees zu binden sowie ein durchweg positives Erscheinungsbild am Stadtrand zu schaffen.

Die Gestaltung von kommunalen sowie unternehmenseigenen Flächen muss die Zielsetzung verfolgen, ein hohes Maß an Grün, Aufenthaltsqualität (der Arbeitnehmer) und Biodiversität zu schaffen und so die Attraktivität der ansässigen Unternehmen, des Areals und der gesamten Stadt Rees zu steigern. Zudem führen in heißen Perioden die dadurch entstehenden Kühlungseffekte zu positiven „Nebenwirkungen“, die mindestens sowohl im Gewerbegebiet als auch in angrenzenden Wohngebieten spürbar sein werden.

Es bietet sich eine hervorragende Chance, den Wirtschaftsstandort Rees auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit einzustimmen und so einen (weiteren) Standortvorteil für die Stadt Rees zu schaffen. Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben.
Die Zukunft der Gewerbegebiete ist naturnah und nicht zugepflastert. Wenn man jetzt damit startet, kann man nur gewinnen.

Mehr Grün für Rees.

Update 18.05.2021:
Wir haben einen Termin erhalten.
Am 09.06. werden wir unsere Ideen und Forderungen für ein grünes Rees vortragen.

Wir sind gespannt auf die bisherigen Planungen und auf mögliche Zusagen seitens der Verwaltung.

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