Erstellung eines Radverkehrskonzeptes für das Reeser Stadtgebiet

Schon in unserem Kommunalwahlprogramm 2020 forderten wir die Erstellung eines fundierten Radwegekonzeptes. Um ein geschlossenes Radwegenetz, auf dem sich zukünftig jede*rRadfahre r*in sicher und schnell in allen Ortsteilen bewegen kann, zu schaffen.

Nun hat die Verwaltung der Stadt Rees die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes für das Reeser Stadtgebiet auf die Agenda gesetzt.
Zielstellung:
Ausbau eines lückenlosen Fahrradnetzes, vor allem Stärkung des Fahrrads als eigenständiges Verkehrsmittel.
Erarbeitung zukünftig notwendiger Maßnahmen wie z.B. Neubau, Ausbau oder Umbau und die digitale Erfassung des Zustandes der Radwege.
Das Konzept soll in intensiver Zusammenarbeit mit Vertretern unterschiedlicher Interessengruppen und breitgefächeter öffentlicher Beteiligung erstellt werden.
Hierzu werden bis Ende Juni 2022 Projektgruppensitzungen, Bürgerversammlungen und Online-Beteiligungverfahren stattfinden.

Nachstehend könnt ihr hier unsere bereits an den Fahrradbeauftragten mitgeteilten Anregungen / Wünsche nachlesen:

Die Oberfläche von Radwegen ist in möglichst glattem, hartem Belag zu halten, bei Neuanlage vorzugsweise mit rotem Bitumen herzustellen. Ausnahmsweise kann auf Wegen, die hauptsächlich der Freizeitnutzung dienen, auch mit wassergebundenem Material oder Pflaster gearbeitet werden.

Reparaturstellen sind lückenlos eben einzuarbeiten.

Übergangskanten von querenden Straßen müssen ohne spürbare Fugen und ohne Höhenabsatz hergerichtet werden.

Alle Anforderungs-Schalter an Ampeln werden auf möglichst kurzzeitige Wirksamkeit umgestellt. Die Grünphase mit dem Parallelverkehr wird automatisch immer geschaltet. Rad- und Fußverkehr erhält einige Sekunden Vorsprung in der Grünphase.

Alle rot-weißen Hindernisse in den Rad-/Fußwegen werden auf ihre unbedingte Notwendigkeit als Sicherheitselemente überprüft. Sollten Sie in dieser Hinsicht entbehrlich sein, werden sie entfernt.

Zumindest an nicht einsehbaren Abbiege- und Einmündungssituationen werden (Mittelstreifen-) Markierungen auf den Fahrbahnen angebracht. Das soll auch beim Kreisverkehr am alten Amtsgericht in dem Abschnitt mit effektiven Begegnungsverkehr passieren.

Eigentümer werden auf den Rückschnitt ihrer Hecken und Sträucher gemäß Bau-und Ordnungsrecht verbindlich (!) hingewiesen.

An allen Kreuzungen mit Wirtschaftswegen ist zu überprüfen, ob dem Radverkehr Vorrang eingeräumt werden kann. Wenn das möglich ist werden Verkehrszeichen und Markierungen angebracht. Ansonsten sind die Situationen mit Fahrbahnmarkierung (gestrichelte Linien) zu kennzeichnen.

Die Wardtstraße von Grietherbusch bis zum Westring sollte als Modellprojekt in Nordrhein-Westfalen mit einem Radfahrstreifen/Schutzstreifen ausgestattet werden und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h begrenzt werden.

Die Kreuzungen in der Innenstadt von Rees werden zumindest als Spurstreifen am rechten Rand mit glatter Oberfläche versehen.

An Orten, wo regelmäßig Fahrräder abgestellt werden, sind ausreichende Fahrradständer mit Witterungsschutz und guter Anschließbarkeit zu platzieren. Gemeint sind zumindest alle Schulen, Bahnhöfe und Busknotenpunkte.

Die neu zu gestaltende Querung über die L7 in Haldern wird geradlinig und direkt über die Landesstraße geführt. In der Ausführung ist eine Anforderungsampel einzuplanen.

Folgende Verbindungen außerorts sind mit Radwegen auszustatten:
K19 Grietherbuscher Straße
L458 Anholter Straße
L459 Autobahnbrücke- – L458 und Schwarzer Weg/ Halderner Straße
L7 Weseler Straße – Esserdener Straße
L468 Koepenweg – OG (Orts-Grenze)
L459 Schledenhorster Straße – OG
K7 Haffen – OG

Folgende Verbindungen innerorts sind mit Radwegen, zumindest Radfahrstreifen/Schutzstreifen, auszustatten:
Mehr K11 von Kruisdicksweg – K7
Haffen K7 von K11 – Leppersweg
Haldern Bahnhofstraße/Isselburger Straße, Klosterstraße
Millingen Hauptstraße/Hurler Straße
Empel Reeser Straße Brücke (incl.) – Bahnhof
Bienen Cobrinkstraße – L7

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